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Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. (Franz Kafka) |
Atem, Stimme, Bewegung und Traum:
Vier Wege zu sich selbst.
Ziel und doch schon Ausgangspunkt dieser Wege ist der einzelne Mensch in seiner Ganzheit. Diese Wege eröffnen ein Feld, sie schaffen Spielräume, in denen sich das eigene Sein wie in einer Landschaft erkunden lässt.
Eine Landschaft, die mit immer neuen Ansichten zum Innehalten einlädt und vielleicht auch zu Umwegen verführt. Eine, in deren Horizont eine noch nicht eingelöste Idee mehr und mehr Gestalt annehmen kann: die der Lebenskunst.
Hierbei kommt der leiblichen Selbstwahrnehmung eine Schlüsselbedeutung zu. 'Leib' steht für den lebendigen, seelenvollen und geist-begabten Körper. Die Betonung des Leiblichen mag zunächst befremden, da das Wort veraltet klingt und zum modernen Lebensgefühl nicht recht passt.
Das Wieder-Einblenden der leiblichen Wirklichkeit in Wahrnehmung und Bewusstsein jedoch eröffnet ungeahnte, neue Entwicklungsmöglichkeiten. Auf dieser Grundlage ist die Arbeit am Atem in einer tiefgreifenden Weise heilsam.
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